Seychellen - Traumrevier älter als die Kontinente

Wer kennt sie nicht, die weltberühmten Granitfelsen der Seychellen, die älter sind als Asien oder Afrika. Wir waren gerade erst da und freuen uns, Ihnen viele nützliche Tipps rund um dieses Traumrevier zu präsentieren.

Anreise Ankunft ist auf der Hauptinsel Mahe. Der Flughafen ist nur 10 Minuten mit dem Taxi zu der Eden Island Marina entfernt. Diese Marina beherbergt alle gängigen Vercharterer, mit denen wir zusammenarbeiten. Die englischsprachigen Taxifahrer kennen sogar meist den richtigen Steg Ihres Vercharterers. Mit Französisch und Englisch kommt man problemlos durch jedes Gespräch.

Tide (Ebbe und Flut)

Da der Tidenhub auf den Seychellen schlimmstenfalls 1,50 m beträgt, ankern wir stets auf mindestens 6 Metern und fahren/kreisen den Ankerplatz stets lotend ab, damit man den Tidenkalender außeracht lassen kann.

Brandung

Da die Südbuchten von heftiger Brandung heimgesucht werden, ist das Anlanden per Dhingi oft unmöglich und sogar gefährlich. Die genauen Verhältnisse je nach Jahreszeit unbedingt beim Revierbriefing vor Ort erfragen.

Die inneren Inseln

Mahe Da im März meist ein Nord/ Nord-Nord-West Wind vorherrschte, entschieden wir uns Mahé mit der Uhr zu umrunden, d.h. Richtung Osten und dann Südkurs. Unser erstes Nachtlager wurde die Anse (Bucht) Royale. Die Einfahrt ins Riff ist recht breit und betonnt. Wir empfehlen Richtung Norden in der Spitze der Bucht auf 6 Meter zu ankern. Therese Der Geheimtipp von Mahe, oft wird zu Unrecht vorbeigesegelt. Die Insel beherbergt einen der absoluten Traumstrände der Inselgruppe. Wir lagen direkt vor einem einsamen Strand über Nacht und hatten somit unsere eigene Insel! Die Begeisterung war groß und Sandflöhe waren zum Glück auch keine da. Je nach Wetterlage ist das ankern dort allerdings unruhig. Silhouette Die Insel ist privat, aber mit Voranmeldung (über Ihren Vercharterer) und 20,- EUR Landegebühr pro Person (landing fee) eine lohnende Insel. Das Hilton Resort beherrscht die Ostküste, der Traumstrand ist öffentlich. Wir empfehlen den Wanderweg (Trail) am Ende des Strandes durch den Dschungel, die Wanderung dauert ca 2,5-3 Stunden zur malerischen Bucht Anse Mondon. Dabei Trinkwasser nicht vergessen und festes Schuhwerk anziehen. Abends feierten wir an der open-air Bar des Hilton Resorts und eröffneten den Tanz. North Island ist privat und darf nicht betreten werden, ankern wird geduldet. Praslin

Praslin lockt mit tollen Buchten und einem unbeschreiblich schönen Park, dem Valle de Mai, ähnlich Jurassic Park, ein Dschungel voll mit der Coco de Mer-Palme, die es nur auf den Seychellen gibt. Gehen Sie in der Baie St. Anne an eine der Bojen von Dream Yacht Charter, zahlen 20,- Euro und setzen mit dem Dhingi über an den Steg. Dort bekommen Sie auch Wasser, Proviant und Taxis, die Sie zum Valle de Mai bringen. Die Yacht sollte man auf Praslin auch nachts abschließen, da es vereinzelt zu Einbrüchen bei Dunkelheit kam.

Die Vorzeigebucht von Praslin ist sicherlich die Anse de Chevalier, die mit bewirtschaftetem Strand und abgetrennten Schwimmerbereich lockt. Vor der Bojenkette ankern und seitlich mit Dhingi oder schwimmend landen (meist wenig Brandung).

Die südliche Riesenbucht Grand Anse ist nicht einfach in der Ansteuerung und benötigt erfahrene Augapfelnavigation. Aride Aride ist ein Vogelnaturschutzreservat. Die Landegebühr ist mit ca. 40,- EUR/Person teuer, aber lohnenswert für den Naturliebhaber. Man darf vor dem Strand ankern, es gibt keine Bojen mehr. Ab 9 Uhr morgens wird man von den Rangern per Boot und cooler Beaching-Aktion abgeholt. Der Ausflug dauert 3-4 Stunden. Wer lieber an Bord bleibt, kann beim schnorcheln riesige Fischschwärme, Wasserschildkröten oder vielleicht sogar einen Hai entdecken. Der Strand darf kostenfrei betreten werden. Vorsicht, auch hier ist mit höherer Brandung zu rechnen Curieuse Die Schildkröteninsel ist ebenfalls ein Naturpark und gehört zu den Tauch- und Schnorchelgründen von St. Pierre. Wir empfehlen am Vormittag vor St. Pierre zu schnorcheln, dann mittags in der Bay La Raie vor Anker zu gehen und daher nur einmal die Gebühr von 20,- EUR pro Person zu zahlen. Auf Curieuse sieht man die ältesten Schildkröten der Inselgruppe. Wir wollten dort übernachten, verlegten uns aber süd-westlicher vor das Doctor‘s House der Lepra-Kolonie, die ebenfalls sehenswert ist. Cousin und Cousine

Cousin ist ebenfalls ein Naturschutzpark (Eintrittsgebühr) sodass es uns genügte, vor Cousine zu ankern und zu schnorcheln. Übrigens lohnt es sich fast überall zu schnorcheln. Grand Soeur und Petite Soeur

Man kann gut zwischen den „Schwestern“ vor dem West-Riff der größeren Schwester ankern und schnorcheln. Strömung beachten.

Coco Island und Felicité

Besser ist das Schnorcheln allerdings hier bei Coco Island, welches aber auch ein kostenpflichtiges Naturreservat ist. 300 Meter weiter vor Felicité haben wir meist die gleiche bunte Vielfalt der Fische beim Schnorcheln erlebt. Man schwimmt förmlich in den Schwärmen und berührt auch nicht selten die Fische. Ein tolles Erlebnis!

La Digue

Die beste Insel mit geschützten Buchten im Süden (Coco Bay z.B.) sowie dem Schutzhafen von La Passe. Im Hafen Anker werfen und rückwärts mit Heckleinen zum Ufern ankern nähe Tankstelle (ohne Voranmeldung, daher ca. 15.30 Uhr schon rein). Meist hilft jemand, der sogleich auch seine Fahrräder vermieten mag. Man kann wunderbar mit dem Fahrrad die Insel erkunden und erliegt dem Charme der unkomplizierten und netten Menschen wie auch sonst überall auf den Seychellen. Unbedingt die weltberühmten Strände der Anse La source besuchen. Wir waren mit den Rädern dort. Fregate

Fregate ist eine Privatinsel und liegt etwas abseits der üblichen Route. Wir haben Fregate und das Resort ausgelassen.

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